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Donnerstag, 28. März 2013

Adios Honduras

Am Montag, 1. April, verlassen wir Honduras langsam in Richtung Schweiz. Von unseren Freunden hier haben wir uns mit gemütlichen Festen verabschiedet.

Freitag, 15. März 2013

Projekt Ping-Pong

Es machte mir sehr viel Spass, diese "letzte" Arbeit mit den Kindern zu realisieren. Ich staunte über die wachsende Begeisterung der Kinder und Erzieher. Jeden Tag, an dem man mehr erkennen konnte, waren sie motivierter. Ich zähle einen kleinen Teil der vielen Lernchancen auf, die Projekt Ping - Pong mit sich brachte:
  • Schubkarren fahren (sie muss nicht voll sein, für kleine Jungs reichen fünf Schaufeln auch)
  • Materialkunde (Steine, Beton, Mörtel, Kies, Sand)
  • Durchhalten (es gibt auch Arbeiten, die gefallen keinem, Steintransport)
  • Messarbeiten (Höhe, Breite, Längen)
  • Maurerarbeiten (betonieren, maueren, schalen)
  • Zimmermannsarbeiten (hobeln, schleifen, sägen, lackieren)
  • Malerarbeiten
neben all diesen praktischen Fertigkeiten, die wir tranieren konnten, kamen die sozialen Lernfelder dazu:
  • Arbeiten im Team
  • Weitermachen, auch wenn mal etwas nicht auf Anhieb gelingt
  • Wie begegne ich Neuem
  • Wie gehe ich mit dem Werkzeug um
  • Wie erledige ich die Arbeiten
  • Wie fleissig bin ich
Ich danke den Spendern, die dieses Projekt ermöchlichten.
Danke
Thomas




Dienstag, 12. März 2013

Danilo 2

Danilo und ich danken allen, die es der Familie ermöglichten innert sehr kurzer Zeit, ein halbes Jahr, ein Haus zu bauen. Dank eurer Unterstützung wurde eine zwei bis drei Jahres Aufgabe um einiges verkürzt.
Danke


Samstag, 26. Januar 2013

Danilos Haus

Vier Monate sind vergangen seit dem ersten Bloggeintrag über Danilo und seine Familie. Der Rohbau des Hauses steht. Mit 700 Franken, dank verschiedener Spender, kaufte er 20 Säcke Zement, Sand, Kies, Eisen, Holz und bezahlte Arbeiter, die ihm die Adobes (Drecksteine) fabrizierten. Neben der einen oder anderen Arbeitsstunde habe ich vor allem mitgeholfen zu planen und das Material im richtigen Moment am richtigen Ort hinzustellen.
Es ist für mich immer wieder eindrücklich wie viel und wie schnell mehrer Hände, ein bisschen Fachwissen und das nötige Material etwas entstehen lassen können.
Um das Dach fertig zu stellen fehlen der Familie 300 Franken. Wer das Januarloch 2013 heil übersteht und noch ein paar Fränkchen übrig hat, könnte sie in dieses Häuschen, diese honduranische Familie investieren. 
PC: 30-449295-3 Vermerk "Danilo"
Mail: t.biaggi@gmx.ch

Liebe Grüsse
Thomas


Sonntag, 13. Januar 2013

3 Wochen Ferien

Die Jungs im Rafael waren 3 Wochen zu Hause oder im Alianza, so dass wir viel Zeit in unserer Familie hatten. Morgen gehts dann im Heim wieder los.
Wir wünschen allen noch einen guten Start ins 2013.
Saludos desde Honduras, SuToJaLe


Freitag, 23. November 2012

Oktober/ November 2012

Dieser Monat ist mit Sicherheit der Monat mit den meisten Wechseln von Menschen in meinem Umfeld und dazu kommt noch ein Hauswechsel. Anfangs Oktober durfte ich meine Schwiegereltern am Flughafen abholen. Nach einem Familienbesuch in Amerika haben sie sich entschieden, einen einmonatigen Abstecher in Honduras zu machen. Es war eine spannende Zeit. Der erste Tag begann mit dem Mord am Nachbarsjungen (siehe vorheriger Bericht). Abuelo (Grosspapi) half gleich mit beim "Leichenwagen" schmücken während Abuela sich um die Enkelkinder kümmerte. Jael und Levi genossen die 1000 Büchlein, die von Abuela erzählt wurden. Ich genoss die Diskussionen, die Mutter und Tochter über Sauberkeit und Erziehung hatten. Nach einer speziellen Woche, auch für uns "Einheimische" schickte ich die "Füssles" auf Reisen. So reisten Eltern mit Tochter durch das gefährlichste nicht Kriegsland der Welt. Die Gespräche drehten sich in der Reisevorbereitung um die Wahl der Busse, die Gefährlichkeit der Route. Wie fest soll, kann man auf die Tochter vertrauen und wann ist das eigene Gefühl, die Ratschläge des EDAS in die Diskussion einzubringen? Jael, Levi und ich machten uns eine schöne Woche zu Hause. Am Morgen blieb ich mit den Kindern daheim und am Nachmittag halfen wir im Heim mit.

Nach zehn Tagen kamen Eltern mit Tochter wieder gesund in Tegu an. Die Geschichten waren spannend anzuhören und abgesehen von den zwei, drei Menschen die am Strassenland lagen (tot oder nicht?) und einem Unfall, Blechschaden mit dem Bus, lief alles glatt.

Viel Zeit um das Erlebte zu verarbeiten blieb nicht, denn der Umzug ins Casa Girasol stand an. Meine Schwiegereltern und Heidi halfen tatkräftig mit. So zügelten wir innerhalb von zwei Tagen alles Material und putzten das ganze Haus. Trotz anfänglichen Ängsten vor Schlangen und Skorpionen fühlte sich Grossmami nach der ersten Nacht wohl im Girasol. In der verbleibenden Zeit investierte meine Schwiegermutter viel Zeit in ihre Enkelkinder. Abuelos Herz schlug für das Kinderheim. Er gab mehrere Inputs und engagierte sich auch in der zweistündigen Arbeibtszeit. Pferdeäpfel zusammensammeln, Rasenmäher flicken... zählten zu seinen Lieblingsarbeiten :). Mir tat es gut und ich genoss es, wieder einmal etwas Schweizerisches in der Nähe zu haben. Danke!
Wie schnell doch dieser Monat verging. Noch zwei Tage und adios Honduras. Uns blieb keine Zeit, uns an einen Alltag zu gewöhnen. Denn die Vivacamper waren schon da. Eine Gruppevon fünf Frauen aus Deutschland und Italien (Südtirol). So machten wir einen fliegenden Übergang unserer Wegbegleiter.

Das Camp war aussergewöhnlich friedlich. Zwanzig Kinder, die sich eine Woche wohlfühlten. Sie hatten Freude an den vielen Spielen. Sie genossen die Aufmerksamkeit, die sie bekamen. Ich staunte immer wieder wie 40 Menschen, die sich kaum kennen mit wenig Struktur und Regeln friedlich und zufrieden eine Woche verbringen können. Glücklich und zufrieden verabschiedeten wir die Lagerkinder. Nach neun Lagern in zwei Jahren war es das letzte Lager bis zu unser Abreise.

In dieser Woche fingen wir wieder an, uns einen Alltag anzulegen. Doch wofür eigentlich? Denn in der nächsten Woche beenden die Rafaelkinder das Schuljahr, das heisst dann 8 Stunden Action pro Tag. In den nächsten zwei Wochen ist weiterer Schweizerbesuch angesagt und dann ist ja schon Weinachten.

Fast vergessen: wir lernten in dieser Woche den Leiter einer möglichen zukünftigen Arbeitstelle kennen. Nach einer einstündigen Skypesitzung sind wir zuversichtlich, den Einstieg in der Schweiz wieder zu meistern.

Das waren sie, der wohl abwechslungsreichsten 6 Wochen in meinem Leben.

Saludos, Thomas